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Fürs AugeBildaufbereitung
Schriften
Text und Bild Nun sind Texte verfasst und Illustrationen ausgewählt bzw. angefertigt (fotografiert, gezeichnet, ...), es ist also an der Zeit, alle "Zutaten" zu erfassen (Textmengen, Bildanzahl, Grafiken) und davon ausgehend (oder von Finanzierungsmöglichkeiten abhängig) die Seitenanzahl zu klären. Insbesondere wenn Mengen der Elemente und mögliche Seitenanzahl nicht übereinstimmen, erweist sich das Festlegen von Prioritäten als zweckmäßig: Was kann auf die nächste Ausgabe verschoben, was kann überhaupt weggelassen werden? Dabei gilt es sicher gerade bei Schülerinnen/Schüler-Zeitungen nicht nur rein zeitungsmäßig redaktionelle Überlegungen anzustellen. Sicherlich sind auch soziale, klassengemeinschaftliche usw. Gesichtspunkte zu berücksichtigen.
Festzulegen sind auch die Platzierungen der einzelnen Beiträge. Möglichst gut wäre eine Gliederung des Blattes nach Inhalten sowie die Anordnung der Inhalte auf den einzelnen Seiten nach Wertigkeit(en).
Ist die Strukturierung abgeschlossen, heißt es nun, die Textlängen und Bildgrößen zu ermitteln und sie gegebenenfalls an die erforderlichen Größen anzupassen (Text verlängern, Text kürzen, Bildgrößen verändern, Bilder hinzufügen oder weglassen).
In der optischen Gestaltung sollten sich die Wertigkeiten der Beiträge widerspiegeln: Die wichtigste Geschichte soll ins Auge springen - entweder ganz oben oder hervorgehoben sein.
Bevor das echte Layout beginnt, empfiehlt es sich, die Seiten zu skizzieren (scribbeln). Das geschieht auch in der Regel in professionellen Redaktionen. Solche Hand-Skizzen lassen sich viel schneller wieder verändern, verwerfen. Dafür ist es günstig, sich einen "Seitenspiegel" anzufertigen und diesen mehrfach zu kopieren. Darauf kann man mit Bleistift die Einteilungen machen und auch wieder verwerfen.  | Viele Beispiele für Layout findet ihr im Schülerzeitungsarchiv im media wien - Medienatelier.
|  | Vielleicht noch eine Anregung: Steht ein A3-Kopierer zur Verfügung, könnte dieses Format genützt werden, um eine gefaltete A4-Zeitung zu erhalten, statt einzelne A4-Blätter zu heften. Ach ja, beim Festlegen der Seitenanzahl und Anordnung schafft dies zwar mitunter anfangs Probleme ist aber insgesamt handlicher, außerdem könnte so das mittlere Blatt als Doppelseite mit einem großen grafischen Element gestaltet werden.
|  | Die A3-Variante hätte auch den Vorteil, Titelblatt und Schluss-Seite auf einem Bogen zu haben, den man eventuell entweder bunt drucken/kopieren könnte. Wenn das zu teuer kommt, ließe sich für diesen "Umschlag" vielleicht einfach buntes Papier verwenden.
|  | Ins noch größere Format ging die VS 3, Landstraßer Hauptstraße. Es handelt sich hierbei wahrscheinlich um die einzige Schülerzeitung im A3-Format, der Umschlag besteht aus einem gefalteten A2-Bogen und zwar Packpapier. Zeitungskopf - Die Pause - sowie Hauptgrafik auf der Titel und der Schluss-Seite sind Linoldrucke. Dabei wird für jede Ausgabe der Zeitung, die von einem großen Redaktionsteam zweier Mehrstufenklassen koordiniert wird, eine andere Farbe für die Umschlag-Gestaltung verwendet. |
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