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Wer sind die Informationsanbieter?



Privatpersonen



Es werden eine Vielzahl von privaten Homepages der Internetbenutzerinnen und -benutzer angeboten. Diese enthalten meist Angaben zur Person, Adresse, E-Mail und sonstige Informationen. Zusätzlich werden auf Homepages auch mehr oder weniger umfangreiche Verweise und Informationssammlungen zu eigenen Interessensgebieten angeboten. Homepages sind oft in privaten Unterverzeichnissen von WWW-Servern zu finden und über ein Sonderzeichen "~" (Tilde) in der URL direkt ansprechbar und somit leicht zu erkennen.
Beispiel: "http://www.inf-wiss.uni-konstanz.de/~mustermann/"

Kommerzielle Organisationen / Firmen



Firmen aller Größen und Sparten präsentieren sich und ihre Produkte auf WWW-Seiten. Dabei gehen immer mehr Unternehmen dazu über, auch Dienstleistungen übers Internet anzubieten. D.h. Firmen machen ihre Geschäfte übers Internet transparent und es können online Waren bestellt werden oder wie im Falle von einigen Direktbanken auch die komplette Kontoführung abgewickelt werden. Ein 24-Stunden-Service versteht sich dabei von selbst.
Die meisten Unternehmen haben eigene Server bzw. Domainnamen und sind oft an diesem erkennbar.

Beispiel: "www.ibm.com", "www.microsoft.de"

Universitäten, Institute und sonstige Forschungseinrichtungen



Über die WWW-Seiten von Universitäten stehen recht umfangreiche Informationen zu Studiengängen, Fakultäten und Forschungsprojekten bereit. Immer mehr wissenschaftliche Einrichtungen gehen dazu über, WWW-Bereiche und E-Mail-Accounts sowohl allen MitarbeiterInnen als auch Studierenden kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wissenschaftliche Publikationen, Berichte und Ergebnisse werden zunehmend übers WWW zugänglich gemacht. Traditionell beinhalten FTP-Server von Universitäten eine große Anzahl an Public-Domain Software.

Deutsche Universitätsserver beinhalten meistens Universitätskürzel wie uni, fu, tu oder fh. Amerikanische Universitätsserver haben ".edu" in ihren Domainnamen.

Beispiel: "www.uni-konstanz.de", "www.tu-berlin.de/", "www.berkeley.edu"

Nichtkommerzielle Organisationen



Politische Parteien und Regierungen, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen wie z. B. Greenpeace oder Amnesty International, diverse kirchliche Organisationen, Interessens- und Sportverbände bis hin zu kleinen Freizeitvereinen bieten ihre offiziellen Informationen über WWW an.

Das Informationsangebot reicht von einfachen Homepages zu kleineren Interessensgebieten bis zu riesigen Informationsmengen größerer Organisationen, die auf mehrere WWW-Server verteilt sind.

Beispiel: "www.bundesregierung.de", "www.greenpeace.org", "www.amnesty.org"

Medienanbieter und Anbieter kommerzieller Datenbanken



Traditionelle Vermittler von gedruckter und nichtgedruckter Information wie Zeitungen, Verlage, Agenturen, Buchhandlungen, Radio- und Fernsehsender bieten ihre Produkte in meist professionellem Design über das WWW an. Dabei gibt es oft auch die Möglichkeit, in Archiven zu stöbern, die früher oft nur schwer zugänglich waren.

Datenbankanbieter, so genannte Hosts, bieten schon seit längerem die Recherche in Tausenden von elektronischen Datenbanken an. Es kann mit bibliografischen Angaben (Autor, Titel, Thema, Verlag...) recherchiert werden oder es lassen sich ganze Volltext durchsuchen.

Auch hier war die Recherche früher wegen den technischen Zugangsmöglichkeiten, vor allem aber wegen den recht komplexen und unterschiedlichen Retrievalsprachen eher den professionellen Informationsvermittlern überlassen. Über WWW-Seiten kann nun in den Datenbanken über komfortable Formulare direkt gesucht werden. Anmeldung und Kosten für die Recherche in kommerziellen Datenbanken entfallen jedoch nicht.

Beispiel: "www.ard.de", "www.buchkatalog.de", "www.fiz-karlsruhe.de", "www.genios.de"

Bibliotheken



Viele Bibliotheken bieten ihre Literaturkataloge seit einigen Jahren online an - die sogenannten OPACs (Online Public Access Catalogs). Aber auch hier gab es Hürden, wie z. B. verschiedene Retrievalsprachen und Benutzeroberflächen. Die einzelnen OPACs beinhalten auch jeweils nur den Bestand einer Bibliothek.

Der Gang der Bibliotheken an das WWW brachte nicht nur komfortablere und einfachere Oberflächen mit sich, sondern auch Verbunde mehrerer OPACs, die gleichzeitig durchsucht werden können.

Beispiel: "www.bib-bvb.de" - Bibliotheksverbund Bayern

Autor: Andreas Konitzer. © Andreas Konitzer 2003.

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