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emco: deutsch >Know-how >Sprechen und Schreiben >Zeitung machen >

Kleines Kochbuch für Schülerzeitungen

Die Zutaten
Die Zubereitung
Das Grundrezept
Würzung 1
Würzung 2
Fürs Auge
Am Herd
Die Vervielfältigung
Vertrieb
Die Eigenwerbung
Die Finanzierung
Schülerzeitungslandschaft in Österreich

Wozu eigentlich noch Schülerzeitung machen?

Stimmt schon, alles Gedruckte hinkt selbstverständlich Neuigkeiten aus dem Internet hoffnungslos hinterher. Themen überlegen, Texte formulieren, schreiben, Bilder suchen oder Illustrationen zeichnen, warten bis alle da sind. Seiten gestalten, vervielfältigen, zusammen legen, vielleicht noch falten und heften und dann erst geht das gesammelte Werk als Zeitung an die werte Leserschaft. Ruck-zuck reinklopfen, Online stellen - einfach geschwindigkeitsmäßig überlegen dieses Internet.

Hat's da überhaupt noch Sinn, Zeitung zu machen?

Nun, abgesehen davon, dass du so ein ausgedrucktes Exemplar (noch) viel leichter mit dir herumtragen, darin in der U-Bahn, während einer faden Schulstunde unter der Bank oder auch beim Rückzug auf ein stilles Örtchen gemütlich schmökern kannst, bergen papierene Zeitungen trotz aller (Aktualitäts-)Nachteile auch so manchen Vorzug in sich.

Wer sich somit durch diese durchaus zeitaufwändigere "Schule" der Print-Zeitungs-Herstellung "gequält" hat, bei dem bleibt - hoffentlich - auch ein bisschen etwas von dieser erzwungenen genaueren Arbeitsweise für den Online-Journalismus hängen.

Autoren: Heinz Wagner (Kinderkurier) und Christian Berger (media wien).

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